EOC: Finale Langdistanz
Primorsko (Bulgarien) vom 30.5-5.6.2010
Zum Abschluss der Europameisterschaften in Bulgarien stand das Finale über die Langdistanz am Programm. Dabei hatten die Damen 11,1km Luftlinie mit 480 Höhenmetern und die Herren nicht weniger als 17,3km mit 630 Höhenmetern zu bewältigen. Viele steile Passagen und tief Gräben durchzogen den Wald, wo es vor allem auch darum ging sich seine Kräfte gut einzuteilen. Zusätzlich gab es die eine oder andere Routenwahlaufgabe, die es galt so gut wie möglich zu lösen.
Österreichs A-Finalisten Markus Lang und Gernot Kerschbaumer (beide HSV Pinkafeld) versuchten einen guten Abschluss für das österreichische Team zu ermöglichen und noch Weltcuppunkte zu sammeln, was auch gelingen sollte. "Kerschi" kam mit einer Laufzeit von knapp über zwei Stunden auf den 31. Platz. Wie kaum jemand blieb aber auch er nicht fehlerfrei. Markus lief lange Zeit, gemäß Zwischenzeiten, dasselbe Tempo wie "Kerschi" hatte aber gegen Ende mit der Hitze zu kämpfen und belegte Rang 41.
"Das war für alle sehr hart heute. Die Hitze, das steile Gelände, die Länge, da ist man schon sehr froh, wenn man durchgekämpft hat und die Ziellinie überquert", waren sich beide einig.
Die Goldmedaillen gingen an die favorisierten Schweizer. Bei den Herren setzte sich Daniel Hubmann vor Philippe Adamski (FRA) und Fabian Hertner (SUI) durch. Bei den Damen holte Simone Niggli nach Gold über die Mitteldistanz auch den EM-Titel über die Langdistanz. Silber bzw. Bronze holten sich Dana Brozkova (CZE) bzw. Helena Jansson.
"Mit den sieben erreichten A-Finalplätzen während dieser EM sind wir zufrieden. In den Finalläufen wäre aber mehr möglich gewesen. Aber so geht’s im Sport", resümierte das Trainerteam Gemperle und Schuh.
EOC-Homepage
Mit Sportgruß aus Primorsko
Richard Schuh
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 Gernot Kerschbaumer
 Markus Lang
 Sportphysio Silvia leistete während der gesamten EM perfekte Arbeit
 EM-Betreuerteam Richard Schuh, Silvia Nachbagauer, Rolf Gemperle
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