EOC: Finale Mitteldistanz
Primorsko (Bulgarien) vom 30.5-5.6.2010
Leider ohne Weltcuppunkte verblieb das österreichische Team beim Mitteldistanz Finale der Europameisterschaften in Bulgarien. Österreichs Hoffnungen Gernot Kerschbaumer (HSV Pinkafeld) und Christian Wartbichler (ASKÖ Henndorf) kamen über die Plätze 47 bzw. 48 nicht hinaus.
Bezüglich des Bewuchs und der Grabenstruktur war das Gelände demjenigen der Qualifikationsläufe sehr ähnlich. Allerdings waren an manchen Stellen sehr viele und sehr große Steine im Wald, wo man genau wissen sollte wo man den Kontrollposten vermutet.
Bei "Kerschi" klappte diesmal einiges nicht so wie gewohnt. Bereits zu Posten zwei passierte ein Richtungs- und Parallelfehler der wertvolle Zeit kostete. Auch danach schlich sich noch der eine oder andere Fehler bei dem 22 Posten umfassenden Kurs ein. "Warti" zeigte bei seinen ersten Europameisterschaften eigentlich einen guten Lauf, aber ganz fehlerfrei blieb auch er nicht.
"Das war heute sehr ärgerlich. Wenn du beim zweiten Posten bereits merkst, dass es schon gelaufen ist, nagt es doch etwas an der Konzentration. Dennoch versuchte ich bis zum Schluss zu kämpfen, aber weitere unnötige Fehler kamen dazu", meinte Kerschi enttäuscht im Ziel.
"Für mich war es ein großer Erfolg im Finale dabei zu sein. Der Lauf heute war eigentlich gut, Fehler passierten, hielten sich aber in Grenzen. Bei diesem starken Läuferfeld reichte es leider nicht für eine bessere Platzierung", sagte Christian nach dem Bewerb.
Nach zehn Jahren holte der Russe Valentin Novikov abermals Gold bei den Europameisterschaften. Silber bzw. Bronze gingen an die Schweizer Matthias Merz bzw. Daniel Hubmann. Bei den Damen setzte sich deutlich die Schweizerin Simone Niggli, vor der Dänin Signe Soes und der Schwedin Lena Eliasson durch.
Am Samstag wartet zum Abschluss das Langdistanzfinale.
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Mit Sportgruß aus Primorsko
Richard Schuh
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