EOC: Zwei Finalplätze bei Mitteldistanz Qualifikation
Primorsko (Bulgarien) vom 30.5-5.6.2010
Am Dienstag, dem 1. Juni 2010, qualifizierten sich zwei Österreicher für das Mitteldistanz Finale bei den Orientierungslauf Europameisterschaften in Bulgarien. Wiederum war es dafür notwendig in einem der jeweils drei Vorläufe einen Platz in den ersten 17 zu belegen. Gernot Kerschbaumer (HSV Pinkafeld) und Christian Wartbichler (ASKÖ Henndorf) gelang dies als 10 bzw. 15. ihres Vorlaufs. Somit ist Österreich nach sechs Jahren wieder bei einem Mitteldistanz Finale bei Orientierungslauf Europameisterschaften vertreten.
Im Wald des Qualifikationslaufs war es wichtig in den vielen feinen Gräben und Rinnen stets die Übersicht zu bewahren und ein gutes Konzept für jeden anzulaufenden Posten zu haben. In großen Teilen des Geländes schränkte die dichte Vegetation die Sichtweite ein, womit genaues Richtungslaufen nur mithilfe des Kompasses wichtig war.
Die Vorlaufsiege gingen bei den Damen an die Russin Vinogradova, die Schweizerin Niggli und die Finnin Kauppi. Bei den Herren setzten die Vorlaufbestzeiten der Russe Novikov, sein Landsmann Bortnik und der Schweizer Rollier.
Den anderen Österreichern verblieb der A-Finaleinzug, teilweise äußerst knapp, verwehrt. Bei den Damen waren dies Ursula Kadan (TV Fürstenfeld), Thea Lillehov, Ursula Polzer (beide SU Klagenfurt) und Patrizia Stögerer (HSV Pinkafeld), bei den Herren Martin Binder, Markus Lang (beide HSV Pinkafeld), Tobias Killmann (TV Fürstenfeld) und Christian Pfeifer (OLC Graz).
|
 Wartbichler und Kerschbaumer
|
"Mit zwei im Mitteldistanzfinale sind wir zufrieden. Natürlich hätten wir uns auch über die eine oder den anderen mehr gefreut, aber das Feld liegt knapp beisammen. Jede und jeder zeigte wieder vollen Einsatz, das war toll", so die Trainer Gemperle und Schuh.
Am Mittwoch steht der Staffellauf am Programm.
EOC-Homepage
Mit Sportgruß aus Primorsko
Richard Schuh
|