EOC: Sprint
Primorsko (Bulgarien) vom 30.5-5.6.2010
Mit Qualifikations- und Finallauf wartete gleich am ersten Tag der Orientierungslauf Europameisterschaften eine große Aufgabe auf die Teilnehmer. Sonntag Vormittag waren die Läufer bemüht einen der heiß umkämpften Finalplätze zu erreichen. Sowohl bei Damen als auch Männern wurde das Starterfeld in drei Vorläufe aufgeteilt, wovon sich die jeweils besten 17 für das A-Finale qualifizierten.
Dass es hart auf hart gehen wird, war von Anfang an klar. Immerhin drei Österreicher schafften den Sprung ins A-Finale. Bei den Damen gelang dies Ursula Kadan (TV Fürstenfeld), bei den Herren Markus Lang und Martin Binder (HSV Pinkafeld).
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 Die A-Finalisten: Lang, Kadan und Binder
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Innerhalb weniger Stunden galt es sich so gut wie möglich zu erholen und wieder Kräfte zu sammeln. Wie im Vorlauf ging es wieder teilweise quer durch Wald und Ferienanlage. Der letzte Streckenteil verlief direkt am Schwarzen Meer entlang der Sanddünen, wo es wichtig war, trotz der Anfeuerungsrufe der Zuschauer die Übersicht nicht zu verlieren. Auch körperlich verlangte der sandige Untergrund den Läufern alles ab, denn bei jedem Schritt gibt dieser unangenehm nach.
Bei den Damen zeigte Ursula Kadan abermals einen beherzten Lauf, gab alles und kam schlussendlich auf den guten 29. Platz, was ihr zwölf Weltcuppunkte einbrachte. Der EM-Titel ging an die regierende Weltmeisterin Helena Jansson aus Schweden, gefolgt von Simone Niggli (Schweiz) und Maja Alm (Dänemark).
Gleich danach startete das Herren A-Finale. Martin Binder und Markus Lang kämpften um jede Sekunde, verloren aber wertvolle Zeit bei so manchem Fehler. Bei der hohen Leistungsdichte verliert man dann schnell den einen oder anderen Platz. "Bindi" versäumte mit dem 43. Platz knapp die Weltcuppunkteränge. Markus beendete das Rennen auf Rang 46. Tonangebend war an diesem Tag das Schweizer Team: Fabian Hertner siegte in souveräner Manier vor Landsmann Daniel Hubmann. Titelverteidiger Emil Wingstedt (Schweden) holte die Bronzemedaille.
Der Sprung ins A-Finale blieb den anderen Österreichern verwehrt. Bei den Damen scheiterten Thea Lillehov, Ursula Polzer (beide SU Klagenfurt) und Patrizia Stögerer (HSV Pinkafeld). Bei den Herren landeten Gernot Kerschbaumer (HSV Pinkafeld), Tobias Killmann (TV Fürstenfeld), Christian Pfeifer (OLC Graz) und Christian Wartbichler (ASKÖ Henndorf) außerhalb der A-Finalplätze.
"Mit drei A-Finalplätzen haben wir einen guten Start hingelegt. Freud und Leid liegen hier oft knapp beisammen. Alle haben hart gekämpft und ihr Bestes gegeben. Im A-Finale bot vor allem Ursi eine starke Leistung mit dem 30 Platz, worüber wir uns freuen", so das Resümee des Trainerteams.
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 Ursula Kadan
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Bereits am Montag geht es mit der Langdistanz-Qualifikationsläufen weiter.
EOC-Homepage
Mit Sportgruß aus Primorsko
Richard Schuh
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