EYOC 2010 Langdistanz: Anja Arbter erreicht den sensationellen 6.Platz
Navaleno (Spanien) vom 1.-4.Juli 2010
Nach dreitägigem Training in anspruchsvollem, steinigem und relativ steilem spanischen Gelände fand am Freitag, dem 2. Juli 2010, der erste Bewerb der Jugendeuropameisterschaften (EYOC) in Navaleno (Spanien) statt. Auf einer nagelneuen Karte, 1.050 bis 1.200m über dem Meeresspiegel gelegen, boten sich den Jugendlichen und JuniorInnen physisch und psychisch äußerst anstrengende Läufe.
In einem Wettkampfgebiet, welches nur so von Steinen und unpassierbaren Felsen durchsät war, erreichte unsere Juniorin Anja Arbter in der Klasse D-18 mit nicht einmal 4 Minuten Rückstand den sensationellen 6.Platz und konnte sich damit eines der begehrten Diplome abholen.
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 Anja Arbter
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Die Streckenlängen variierten dabei zwischen 4,7km mit 200Hm und 7,7km mit 320Hm.
Bei wechselnden Wetterbedingungen - zu Beginn wolkenbruchartige Regenfälle mit starkem Gewitter bis hin zu hochsommerlichem Sommerwetter - wurde unseren AthletInnen alles abverlangt.
Neben Anja Arbter verpasste Julia Bauer mit nur 2 Sekunden Rückstand einen Platz auf der Sieger-Tribüne und wurde ausgezeichnete 7. Ebenfalls mit einer tollen Zeit - knapp 7 Minuten Rückstand auf die Siegerin Franziska Dörig aus der Schweiz komplettierte Anna Nilsson-Simkovics das sensationelle Ergebnis in der Klasse D-18. Nach einigen Fehlern platzierte sich Laura Ramstein auf dem 58.Platz.
Dieses Ergebnis lässt natürlich für die am Samstag stattfindende Staffel-Entscheidung einiges erwarten. Ein Platz unter den besten sechs wäre natürlich wünschenswert.
Bei den Damen -16 gab es eine weitere Überraschung. Mit einer tollen Leistung erreichte Lisa Pacher einen ausgezeichneten 9.Platz und konnte damit Ihre Zielsetzung - sich unter den Top 20 zu platzieren - eindruckvoll bestätigen. Nora Ramstein mit Platz 48 und Martina Walch auf Platz 61, die sich während des Laufes eine Zehenverletzung zuzog, waren natürlich mit Ihren Leistungen keinesfalls zufrieden. Elisa Payer verließ im Endteil des Laufes die Konzentration und sie stempelte einen falschen Posten. Mit ihrer Zeit hätte sie sich locker in den Top 30 einreihen können.
Mit den Burschen in H17-18 konnten wir auch sehr zufrieden sein. Auch wenn die Dichte in diesen Klassen in den letzten Jahren sehr eng geworden ist und nur Philipp Schiel mit Platz 29 und einem Rückstand von ca. 10 Minuten auf eine Siegerzeit von 57 Minuten einen Platz unter den besten 30 erreichen konnte, sind wir dennoch recht zufrieden mit der geschlossenen Leistung unserer Junioren.
Knapp hinter Philipp, mit einem Rückstand von knapp 25 Sekunden, ist Lukas Scharnagl in der Ergebnisliste auf Platz 31 zu finden. Er hatte keinen optimalen Lauf, machte einige kleine Fehler, die sich im Endeffekt dann zu diesem Rückstand aufsummierten. Knapp eine Minute hinter Lukas belegte Tobias Habenicht den 37. Platz.
Bei den Burschen in H15-16 stand das Durchkommen und Erfahrung sammeln im Vordergrund. Der Dominator der Selektionsläufe Matthias Reiner hatte einen äußerst verkorksten Lauf. Es begann schon beim ersten Posten und er konnte in Folge überhaupt nicht an seine bisherigen Leistungen anschließen und belegte mit 22 Minuten Rückstand auf den polnischen Sieger Piotr Parfianowicz den enttäuschenden 55. Platz. Nicht viel besser erging es Adrian Wickert mit seinem 53.Platz.
Laurenz Elstner erbrachte eine solide Leistung und konnte sich auf dem 41.Rang platzieren.
Gerade nicht unter die besten 30 kam Michael Siemmeister, der mit einem beherzten Lauf, aber vielen kleinen Fehlern, die sich aus ungenauem Kartenlesen im Postenraum ergaben, nur mit Platz 31 zufrieden geben musste.
Alles im allen können wir vor allem mit den Leistungen der Mädchen in D 17-18 vollauf zufrieden sein. Nora und Martina haben für die ausstehenden Wettkämpfe noch einiges Gutzumachen und werden sowohl bei der Staffel am Samstag als auch beim Sprint am Sonntag noch einmal alles zu geben versuchen.
Auch mit den Burschen in H17-18 sind wir recht zufrieden, wenn wir uns den Zeitrückstand anschauen. Die Platzierung ist leider noch nicht sehr zufriedenstellend. Aber dafür haben sie ja noch zwei Möglichkeiten.
Und unsere jungen Burschen werden - das haben sie versprochen - im technisch anspruchsvollen Wald der Staffel am Samstag voll angreifen um einen Platz unter den ersten 10 - oder sogar besser - zu erreichen.
Ich hoffe, dass alle österreichischen OrientierungsläuferInnen unserem EYOC-Team die Daumen halten werden....
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Alexander Zirnig
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