Orientierungslauftechnik am Prüfstand in Norwegen
Nach dem ersten Technikkurs im Februar in Portugal zog es diesmal unseren Nationalkader nach Südnorwegen, um an der Orientierungstechnik zu feilen. Von Freitag 26. März bis Freitag 2. April standen in den Wäldern rund um Kristiansand insgesamt zwölf Techniktrainings am Programm, wo jeder und jede Einzelne auf das äußerste gefordert wurde. Das Gelände war bestens geeignet um seine persönlichen technischen Grenzen kennen zu lernen, denn mal kurz zu schnell ohne den notwendigen Kartenkontakt in den Postenraum gerannt, konnte schon eine Suchaktion folgen. Zusätzlich zum ohnehin schon ruppigen skandinavischen Gelände kam noch der Schnee als zusätzliche physische Erschwernis dazu. Von Tag zu Tag schmolz aber ein beträchtlicher Teil weg, sodass gegen Ende beinahe in schneefreien Wald trainiert werden konnte und insgesamt der Schnee weniger Probleme machte als im Vorhinein befürchtet wurde.
Noch vor dem Abflug nach Norwegen wurde in Schwechat auf der Laufbahn der neue aus der Schweiz stammende PISTE-Test abgewickelt, der dazu dient, läuferische und kognitive Fähigkeiten getrennt und kombiniert zu bewerten.
Für den Norwegenaufenthalt hatte Nationaltrainer Rolf Gemperle sehr gute Vorarbeit geleistet und ein anspruchsvolles Trainingsprogramm auf die Beine gestellt. In weiterer Folge wurden vom örtlichen Orientierungslaufverein KOK Kristiansand unter der Leitung von Herrentrainer Pascal Vieser mit seinen internationalen Topstars die Postenstandorte vormarkiert. So kam man auch in den Genuss sich mit den Weltmeistern Daniel Hubmann, Rollier Baptiste aus der Schweiz und dem Norweger Holger Hott Johansen in diversen Trainings zu messen, denn auch sie ließen kaum eine Möglichkeit aus um ein Techniktraining in diesem anspruchsvollen Gelände wahrzunehmen.
Einige Trainings hatten Wettkampfcharakter, was jedem ermöglichte sich teamintern und auch mit Weltmeistern zu messen.
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 Auch die beiden OL-Weltmeister Daniel Hubmann und Baptiste Rollier nützten unsere genialen Techniktrainings
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"Trotz des kühlen Wetters und des noch teilweise liegenden Schnees, der die körperliche Seite noch zusätzlich forderte, waren alle Athleten mit Begeisterung dabei und gaben alles, um die schwierig angesetzten Technikaufgaben zu lösen", zeigten sich Nationaltrainer Rolf Gemperle und Elitereferent Richard Schuh begeistert.
Ein derartiger Technikkurs ist ein wichtiger Teil um die Orientierungstechnik zu verbessern und um mit Selbstvertrauen in die Wettkampfsaison zu starten. Denn bereits am 17. April steht die erste Staatsmeisterschaftsentscheidung über die Sprintdistanz in Wien am Programm.
Obwohl das Team selbst für die Verpflegung sorgte, ließ man nichts anbrennen und versorgte sich exzellent.
Mit Sportgruß
Richard Schuh
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 Mit großen Elan beim 5000er
 Kerschi lies es auch auf der Laufbahn so richtig krachen
 Nationaltrainer Rolf Gemperle erklärt dem Elitekader den neuen OL-Test
 Totaler Einsatz beim O-400 Test
 volle Konzentration
 Nationaltrainer Rolf Gemperle kontrolliert den Piste-Test
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