SkiOL-Auftakt in Kals am Großglockner
Am Fuße des Großglockners in Kals kamen die ersten beiden Austria Cupläufe der Saison 2011/2012 zur Austragung. Bei der Besichtigung der Schneesituation eine Woche vor den Wettkämpfen war dem Wettkampfleiter Hans Georg Gratzer und dem TD Wolfgang Pötsch klar, dass die Durchführung der Wettkämpfe gesichert sein sollte – aber der Großteil der Spuren im freien und offenen Gelände sein sollte. Dementsprechend wurde das Loipennetz vorbereitet, mit Schneeschuhen abgegangen und dann ab Mittwoch gespurt. In der Nacht von Freitag auf Samstag fielen ca 40 cm Neuschnee, was einigen schneekritischen Stellen sehr behagte, aber den Veranstaltern viele zusätzliche Stunden auf den SchiDoos verursachte.
Teilweise wilder Schneefall und auch einige Sturmböen erschwerten die Vorbereitungsarbeiten am Samstag und erschwerten auch die Bedingungen für den Wettkampf.
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 Schwierige Wetterverhältnisse am Samstag
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Neben den nicht so zahlreich erschienen österreichischen Teilnehmern freuten sich die Veranstalter jedoch über das Nationalteam aus Italien mit Nicolo Corradini, dem ehemaligen 4-fachen Weltmeister als Trainer und auch Sieger der H35 und über einige slowakische Teilnehmer sowie über das Einmannteam aus Bulgarien mit dem ehemaligen 2-fachen Juniorenweltmeister Stanimir Belomazhev, der sich an beiden Tagen den Sieg in der Herren Eliteklasse holte.
Beim Sprintbewerb ging es trotz widriger äußerer Bedingungen heiß zur Sache, im Minutentakt wurden die Teilnehmer ins Rennen geschickt. Die Veranstalter setzten in den offenen Geländeteilen viele Posten , um die Wettkämpfer auch zum Kartenlesen zu zwingen. Dies wurde den Favoriten vom LZ Omaha zum Verhängnis – Stephan Varga wurde von Johann Kugler eingeholt und gemeinsam stempelten sie einen falschen Posten. Am Ende kam noch ein zweiter falscher Posten dazu. Nutznießer war Pierre Kaltenbacher vom HSV Wiener Neustadt, der sich damit zum ersten Mal in seiner Karriere Staatsmeisterschaftsgold holen konnte. Silber und Bronze gingen an die Tiroler Hannes Nöckler und Bernhard Kogler.
Auf der gleichen Strecke war der schnellste der Kategorie H35-, Dieter Mikula, nur 5 Sekunden langsamer als Pierre und der H20-Sieger Adrian Wickert war 3.-schnellster Österreicher auf dieser Strecke. Vielleicht könnte man die Regeln überdenken – denn auf gleicher Bahn trotz unterschiedlicher Kategorie - sollten eigentlich die 3 schnellsten Läufer die Medaillen bekommen.
Bei den Damen kam es zum Favoritensieg von Marlene Habenicht vor Johanna Murer, die nur 10 Sekunden Vorsprung auf die Gewinnerin der Bronzemedaille Michaela Gigon hatte.
Tagessieger bei den Herren war Stanimir Belomashev vor Gabrielle Canella aus Italien.
Am zweiten Tag gab es für alle längeren Kategorien einen Kartenwechsel. Kriterium des 2. Laufes waren lange Routenwahlen und Mitteldistanzzeiten. Prachtvolles Wetter belohnte neben den Veranstaltern auch die Läufer, die Sieger des Sprintbewerbs setzten sich in den meisten Kategorien auch Sonntag durch.
Nach dem Wettkampf nützten noch viele Teilnehmer die wunderbaren Bedingungen zum Training mit einer vom Veranstalter bereitgestellten Postennetzkarte. Mit einer schnellen Siegerehrung kamen auch die weiter angereisten Teilnehmer noch rechtzeitig nach Hause.
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 Siegerehrung Elite Sonntag
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Wettkampfleiter Hans Georg Gratzer und sein kleines Team haben sich einen Sonderapplaus für wirklich perfekte Wettkämpfe verdient. Und die nächsten Bewerbe Anfang Jänner in Obernberg stehen schon bevor ...
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 Traumhafte Wetterbedingungen am Sonntag
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Ergebnisse 1.AC
Ergebnisse 2.AC
Karte Herren Elite ÖSTM Sprint
Ausschreibung 3.AC Obernberg (.pdf)
Ausschreibung 4.AC Obernberg (.pdf)
Wolfgang Pötsch
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 Perspektive Kartenlesen beim SkiO mit viel Schnee am Kartenhalter

 TD Wolfgang Pötsch überwacht den Sprintstart
 Erstes Staatsmeisterschaftsgold für Pierre
 Doppel-Juniorenweltmeister Stanimir Belomashev (BUL)
 Wolf Eberle
Guter Geist der Loipe: Ratrakfahrer Martin
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