WM 2012 – Der Countdown hat begonnen
Bereits wenige Tage nach den Weltmeisterschaften in Frankreich zog es den Elitekader, mit Beteiligung aus dem Juniorenkader, in die Schweiz, um bereits Luft in ähnlichem Gelände der WM 2012 in Lausanne zu schnuppern. Die ersten Tage in den Wäldern rund um Flims sollten der allgemeinen technischen Weiterentwicklung dienen. Wer schon Mal in dieser Gegend sein OL-Können testete, weiß, wie technisch anspruchsvoll die Wälder mit den vielen Hügeln, Senken und Steinblöcken sind. Da konnte man sich gleich an die WM in Frankreich zurückerinnern, mit dem großen Unterschied, dass die Belaufbarkeit deutlich besser war.
Nach den beiden Tagen in Flims verlegte man ins Schweizer Mittelland an den Hallwilersee, in die Heimat des Nationaltrainers Rolf Gemperle. Detailliertes Gelände ist hier eher Mangelware. Als Kompensation gibt es aber jede Menge Forststraßen und Wege, sowie Dornen und Brennesseln, die einen an so manchen österreichischen Wald erinnern. Bei der WM 2012 werden Langdistanz und Staffel in derartigem Gelände stattfinden. Das physische Laufvermögen wird hier sicherlich eine größere Rolle spielen als in Frankreich.
Für die Mitteldistanz hatte der Kader bereits letztes Jahr im Jura mit ersten richtungsweisenden Trainings gestartet.
Gernot Kerschbaumer
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