Nordic Orienteering Tour: Sprint und Mitteldistanz
Sprint am 1.September 2012
Zum Auftakt der Orientierungslauf-Weltcuprunde "Nordic Orienteering Tour" hieß es für die AthletenInnen Kontrollpunkte am und rund um den Holmenkollen anzulaufen. Qualifikation und Finale standen bei diesem Sprintbewerb am selben Tag am Programm. Wie erwartet wurde es denkbar knapp, einen Platz in den ersten 30 in der Qualifikation zu erreichen, um ins Finale aufzusteigen. Leider scheiterten sowohl Gernot Kerschbaumer als auch Markus Lang (beide HSV Pinkafeld) bereits in der Qualifikation. "Kerschi" fehlten als 34. lediglich sechs Sekunden, Lang beendete das Rennen auf dem 49. Platz.
"Schade, dass es heute nicht fürs Finale gereicht hat. Mein Lauf war nicht schlecht, die eine oder andere Routenwahl war wohl nicht ideal. Ich hoffe, mich morgen über die Mitteldistanz steigern zu können, analysierte Kerschbaumer. Gleiches hat Lang vor, die Karten werden bei diesem Bewerb wieder neu gemischt: "Mein Wettkampf war heute ok, ich erwarte mir aber mehr von morgen bei der Mitteldistanz."
Im spannenden Sprint-Finale gab es eine knappe Herren-Entscheidung. Olav Lundanes (NOR) siegte eine Sekunde vor Matthias Kyburz (SUI). Der dritte Platz ging an William Lind (SWE). Bei den Damen setzte sich die große Favoritin Simone Niggli (SUI) vor der Dänin Emma Klingenberg und der Norwegerin Anne Margrethe Hausken Nordberg durch.
Mitteldistanz am 2.September 2012
Die zweite Etappe wurde in Form einer Mitteldistanz ausgetragen. Als Zielarena diente wiederum Oslos Holmenkollen, wo im Winter die Langläufer und Schispringer das Sagen haben. Sowohl Laufgelände als auch Bahnlegung sorgten für spannende Bewerbe. Nicht selten trennten nur wenige Sekunden die einzelnen Läufer.
Von Österreichs Athleten gab es für Markus Lang wie tags zuvor beim Sprint den 49. Platz, der zu seinem Rennen meinte: "Leider lief es nicht optimal, es hätte besser sein können."
Gernot Kerschbaumer steigerte sich im Vergleich zum Vortag und klassierte sich auf dem 20. Platz. "Das war ein solider Lauf heute, ich konnte orientierungstechnisch das umsetzen was ich mir vorgenommen hatte. Der Abstand nach vorne is ok, mit dem Ergebnis bin ich zufrieden", so sein Resümee.
Nach Verletzungsproblemen zurück meldete sich der Franzose Thierry Gueorgiou. Er siegte klar vor Peter Öberg (SWE) und Matthias Kyburz (SUI). Bei den Damen gewann abermals Simone Niggli (SUI) vor ihrer Landsfrau Judith Wyder und der Russin Tatyana Ryabkina.
Am Dienstag wird die Nordic Orienteering Tour mit einem Knock-Out-Sprint in Göteborg (Schweden) fortgesetzt.
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Gernot Kerschbaumer
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