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WUOC-Staffel – Österreich im Mittelfeld

Bei den Herren gab es einen Dreikampf um die Medaillen, bei dem sich schließlich Schweden vor dem Gastgeber Tschechien durchsetzen konnte. Für die Schweizer blieb nach der zwischenzeitlichen Führung nach der 2. Strecke nur die Bronzemedaille. 

Bei den Damen gab es einen Vierkampf – auch hier konnte sich das Drei-Kronen-Team knapp vor Tschechien durchsetzen; den dritten Platz holten sich diesmal die Finninnen, womit für die Schweizerinnen nur Blech blieb.

Bei den Österreicherinnen hatte Julia Bauer gleich am Beginn die längere Gabelung im Dickicht und verlor dadurch den Kontakt zur Spitzengruppe, was in einem Staffel-Rennen schon oft vorentscheidend sein kann. Anja Arbter und Ursula Kadan machten einige Plätze gut, was im Ziel schlussendlich für Platz 13 reichte.

Bei den Herren liefen Erik Simkovics und Wolfgang ein Rennen im Rahmen ihrer Leistungsstärke. Christian Pfeifer, der für den erkrankten Franz Glaner kurzfristig als Schlussläufer ins Team rutschte, ließ kurz vorm Ziel vier Minuten im Dickicht liegen, und musste somit vier Teams passieren lassen. Somit wurde aus dem möglichen guten 11. Platz leider nur Platz 15 von 23 gewerteten Teams.

Alles in Allem gab es aus österreichischer Sicht an der Studenten-WM 2014 Höhen und Tiefen. Waren einige mit ihrem persönlich erbrachten Leistungen zufrieden, so waren andere teilweise über ihre Performance enttäuscht. In Summe war es aus österreichischer Gesamtsicht ein durchschnittliches Ergebnis, wobei der 5. Rang von Ursula Kadan auf der Langdistanz die anderen Ergebnisse überstrahlte.

In zwei Jahren wird Miskolc (Ungarn) der Austragungsort der 20. Studenten-Weltmeisterschaften sein.

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Fotos: Hannes Pacher

von Hannes Pacher in Leistungssport OL

20. August 2014