

Bei den Medaillenentscheidungen hatten die Österreicher leider kein Wörtchen mitzureden, trotzdem erzielte allen voran Jannis Bonek mit einem 44. Platz ein beachtliches Ergebnis. Nach einem größeren Fehler zu Beginn, konnte er sich deutlich steigern und verlor in den beiden letzten Dritteln des Rennens lediglich 18 sek. auf den Sieger.
Zweitbester wurde Nicolas Kastner (85.), welcher sich technisch mäßig präsentierte, läuferisch aber laut eigener Meinung etwas zu langsam war. Rafael Dobnik errang den 94. Platz und erfüllte nach eigener Aussage seine nicht vorhandenen Erwartungen. Georg Gröll hingegen war teilweise mit seiner erbrachten Leistung unzufrieden, schaffte es aber dennoch unter die Top 100. Der als erster Österreicher ins Rennen gegangene Florian Kurz (104.) konnte sein Potenzial Großteils ausschöpfen und lag knapp hinter seinem Teamkollegen. Richard Gremmel (145.) erwischte keinen guten Lauf und musste sich am unteren Ende der extrem dicht gedrängten Rangliste wiederfinden.
Die beiden besten österreichischen Damen, Johanna Trummer und Jasmina Gassner platzierten sich mit etwas mehr als 2 min Rückstand auf dem 42. bzw. 43. Rang. Johanna Trummer war mit dem Lauf durchaus zufrieden und erreichte ein neues Bestergebnis bei einem JWOC-Sprint. Jasmina Gassner lief ein gutes Rennen, haderte aber mit mehreren kleineren Fehlern, fühlte sich aber nie richtig schnell.
Ylvi Kastner (88.) startete eindrucksvoll, verlor aber auf den letzten Posten durch einen „ärgerlichen“ Fehler sehr viel Zeit. Tina Tiefenböck (86.) war prinzipiell zufrieden, verletzte sich bei einem Sturz aber leicht.
1. Olli Ojanaho
2. Tommy Hayes
3. Joey Hadorn
44. Jannis Bonek
85. Nicolas Kastner
94. Rafael Dobnik
100. Georg Gröll
104. Florian Kurz
145. Richard Gremmel
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1. Simona Aebersold
2. Tereza Janosikova
3. Linnea Golsater
42. Johanna Trummer
43. Jasmina Gassner
86. Tina Tiefenböck
88. Ylvi Kastner
Fotos: Ferri Gassner
- Hanni
- Rafael
- Tina
- Richard
- Ylvi
- Georg
12. Juli 2017