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Ski-OL 2018: der Rückblick

… und das ist gefühlt erst seit einer Woche der Fall. Also noch Zeit für einen Abschlussbericht, bevor das OL-Fußvolk in den burgenländischen Frühling aufbricht.

Nach der sehr positiven Bilanz der Saison 2016/2017 ist diese Saison zwiespältig zu beurteilen.

Durch die guten Voraussetzungen, was die Wetter- und Schneelage betrifft, konnten die Veranstaltungen an den vorgesehenen Terminen mit nur einer Verschiebung abgewickelt werden. Zudem konnten mit 9 Wettewerben bis Mitte Februar die höchste Anzahl an Wettbewerben in der Geschichte des österreichischen Ski-OL durchgeführt werden. Die Wettkämpfe in Niederthai und Pertisau erfüllten internationale Standards durchaus sehen lassen, während die Läufe in Silberhütte durch Einschränkungen aus dem Naturschutz und der schlechten Schneelage hier nicht mithalten konnten. Annaberg wiederum war durch die Gegebenheiten des Geländes beschränkt und letztlich durch die frühlingshafte Schneebeschaffenheit auch nicht begünstigt.

Trotz dieser an und für sich günstigen Voraussetzungen haben diese Jahr deutlich weniger Teilnehmer den Weg zum Ski-Orientierungslauf gefunden. Dies lag wohl an der regionalen, sehr „Westösterreich-lastigen“ Verteilung und den damit verbundenen langen Anfahrtswegen und aufwändigen Quartiersreservierungen, sowie der Absage des Laufs in der Steiermark.

Mit der Bestellung David Hechls als Trainer ist ein erster Schritt zum Aufbau und Unterstützung eines jungen Teams im SkiOL gemacht. Damit kann der Verband die Initiativen der Vereine hinsichtlich des SkiOL unterstützen und fortführen, mit dem Ziel eine neue Generation an das internationale Niveau heranzuführen, auch wenn die Anzahl der Athleten und Bewerber vorerst noch gering ist.Die Ergebnisse in Bulgarien lassen viel Luft nach oben, aber es gibt auch hoffnungsvolle Ansätze in einem  jungen Team.

Aussicht:

Die Randbedingungen haben sich für den Ski-Orientierungslauf im Jahr 2017/18 kaum geändert. Weiterhin ist die Liste der potentiellen Veranstalter kurz und vor allem im Zentralen Bereich Österreichs (Oberösterreich, Salzburg, westliche Steiermark) ohne Ansprechpartner. Da sowohl für die Tiroler als auch die Ostösterreicher daraus lange Anfahrtswege resultieren, droht langfristig eine defakto Teilung bei Veranstaltungen und Trainingsaktivitäten. Andererseits gab es eine Anzahl von Initiativbewerbungen, die ein Veranstaltungsgerüst für das kommende Jahr ermöglicht. Gutenbrunn im Waldviertel, Ramsau am Dachstein sind im Gespräch, eine vielversprechende Veranstaltung in Hochfilzen hat sich leider zerschlagen.

An dieser Stelle ein Dank an Alle, die sich mit ihrer Arbeitskraft und ihrem Engagement für den Ski-Orientierungslauf in Österreich eingesetzt haben. Vor allen namentlich nicht genannten aber die Veranstalter Bernd Kohlschmidt, Hans Georg Gratzer, Klaus Zweiker und Klaus Kramer samt ihren Teams und Wolfgang Pötsch als allgegenwärtiger TD. Nicht alle können namentlich genannt werden und vieles geschieht unbemerkt und kaum gewürdigt im Hintergrund.

Langfassung Bericht 2017/2018

Josef Zapletal April 2018

von JZ in Alle News

6. April 2018