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Dritter Kursteil für die künftigen OL-Instruktorinnen und Instruktoren in Schielleiten (23.-26.3.2019)

Am Samstagnachmittag starteten die motivierten Aspirantinnen und Aspiranten zum dritten Kursteil der OL Instruktoren-Ausbildung.

Unter Anleitung von ÖFOL-Verbandsphysiotherapeutin Stephanie Jandl wurde richtiges Taping in Theorie und Praxis behandelt, danach war in der Halle OL-spezifisches Beweglichkeitstraining Thema. Ergebnis waren gelockerte Hüften und Sprunggelenke und – vom Lachen – entspannte Kiefergelenke.

Der Sonntag stand im Zeichen des Kinder- und Jugendsports und rückte die Rolle des/der Lehrenden ins Zentrum. ÖFOL-Sportkoordinatorin Nathalie Huber versetzte nach dem Motto „Lernen heißt selbst tun“ die Teilnehmenden für einen Moment in die Rolle der Kinder und Jugendlichen und ließ sie die praktischen Spiel- und Übungsformen selbst erleben, mit einer breiten Palette an kreativen Übungsformen. In theoretischen Sequenzen wurde danach Hintergrundwissen rund um die Zielgruppe vermittelt, immer mit dem Raum zum dialogischen Erfahrungsaustausch zwischen Gruppe und Referentin. Ein Block zu den bedeutenden Themen Missbrauch, Doping und Störungen der Unterrichtsabläufe rundete den gehaltvollen Tag ab.

Der von der BSPA geleitete zweite Kursteil startete am Montag mit einem Theorieblock zum Thema Krafttrainingsmethoden, bei dem die Unterschiede zwischen Hypertrophie-, Kraftausdauer- und Maximalkrafttraining herausgearbeitet wurden. In der darauffolgenden Praxiseinheit durften die KursteilnehmerInnen in zahlreichen Übungen mit den unterschiedlichsten Bällen ihre koordinativen Fähigkeiten trainieren bzw. unter Beweis stellen. Es folgte eine weitere Einheit, in der die soeben in der Praxis erworbenen Kenntnisse mit theoretischem Hintergrundwissen zum Thema Koordination angereichert wurden. Der Abend und der darauffolgende Morgen wurde dazu genutzt, um den zur Verfügung stehenden Fragenkatalog mit dem Referenten durchzugehen und das bereits erworbene Wissen zu wiederholen.

Am Dienstagvormittag gab es in einer weiteren spannenden Praxiseinheit, die wiederum den koordinativen Fähigkeiten gewidmet war, die verschiedensten Stationen zu bewältigen. So wurde eifrig mit unterschiedlichen Bällen geprellt, auf wackeligen Unterlagen balanciert und gesprungen, gleichzeitig Badminton und Fußball gespielt und die Reaktionsfähigkeit mit dem Fangen von Stangen und Bällen getestet.

Der gesamte Kursteil war somit sehr abwechslungsreich und die angehenden OL-InstruktorInnen haben wieder viel Input für ihre zukünftigen Tätigkeiten erhalten.

von Ingrid Adenstedt in Alle News

27. März 2019

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