Forum: Das ist kein vom ÖFOL betriebenes Kommunikationsforum. Die Inhalte müssen sich nicht mit der Meinung des ÖFOL Vorstandes decken

ISF-WM: Erfolge auch bei Mitteldistanz und Gesamtwertung

Silber und Bronze für die Teams M2 Schule und Selected, Bronze für Joel Prutsch, Diplome für Maya Kastner und Flora Aigmüller

Ähnlich gute Einzelleistungen – diesmal aber von den Teamkollegen – unterstreichen die Ausgeglichenheit der österreichischen Mannschaften.

Joel Prutsch (BG/BRG Fürstenfeld), der bei der Langdistanz  mit einem Riesenfehler eine mögliche Medaille verspielt hatte, konnte über die Mitteldistanz seine Stärke ausspielen, die Belohnung war der dritte Platz. Flora Aigmüller verpasste das Podest nur um 16 Sekunden, sie war aber sehr zufrieden mit ihrer Leistung und freute sich sehr über das Diplom und den Blumenkranz der Teamkolleginnen bei der stimmungsvollen Siegerehrung. Gewohnt stark verbesserte sich Maya Kastner vom 11. Platz bei der Langdistanz auf den 5. Rang, nur eine Sekunde hinter einer schwedischen Konkurrentin.

Die übrigen Ergebnisse waren durchwachsen, die Leistungen von Mittwoch konnten zum Teil nicht bestätigt werden.

Entscheidend für die offizielle ISF- Schulweltmeisterschaft sind jedoch die Gesamt-Teamergebnisse beider Tage. Das Team des BG Fürstenfeld konnte die hohen Erwartungen erfüllen, eine hoch einzuschätzende Leistung in Anbetracht der starken Konkurrenz, vor allem aus Nordeuropa und Neuseeland. Im Team M2 Selected schaffte David Rapotz den starken siebenten Patz,  die übrigen guten  Langdistanzergebnisse konnten – abgesehen von Simon Tober (14.) –  leider nicht ganz bestätigt werden, der Zeitpolster des ersten Tages reichte aber für eine Bronzemedaille in der Gesamtwertung.

Die Ergebnisse der übrigen Teams:

W2 Schule (BG/BRG Graz Kirchengasse): 5. Platz
W1 Selected: 5. Platz
M1 Schule (BG/BRG Fürstenfeld): 8. Platz
M1 Selected: 10. Platz
W1 Schule (BG Imst): 13. Platz
W2 Selected: 13. Platz

Am Samstag folgte der emotionale Höhepunkt jeder ISF -Weltmeisterschaft, das sogenannte „Friendship Team Event“. 700 Orientierungsläufer/innen und Betreuer/innen von allen teilnehmenden Nationen werden bunt gemischt zu Dreierteams zusammengelost. Die größte Herausforderung ist es, die richtigen Partner in der großen Menschenmasse zu finden. Danach gilt es, sich als Mannschaft mit drei Chips das Postennetz möglichst geschickt aufzuteilen – keine einfache Aufgabe, wenn das Chinesisch oder das Finnisch etwas eingerostet ist – Spaß ist auf jeden Fall garantiert!

Mit der feierlichen Gesamtsiegerehrung am Samstag Abend ging eine wunderbare Woche mit vielen Eindrücken und ebenso vielen Freundschaften leider viel zu schnell zu Ende!

von Thomas Hnilica in Alle News Schulsport

5. Mai 2019

Weitere Bilder