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Vorschau 7. Military World Games und WC Finale 2019

Ist Orientierungslauf doch Olympisch? Wenn man, um diese Frage zu beantworten, rein die Dimensionen der 7. Military World Games heranzieht, könnte man meinen ja.

China organisiert zum Abschluss der internationalen Orientierungslauf Saison zwei Orientierungslauf Events der Superlative. Vom 18. bis 23. Oktober ist Wuhan die Gastgeberstadt für die 10.000 Teilnehmer der 7. Military World Games. Im Anschluss findet vom 24. bis 30. Oktober das Weltcup Finale in Foshan City statt. Mit nicht ganz so vielen Athleten und Athletinnen aber dennoch spektakulär zu erwartenden Wettkämpfen.

Die gesamte Österreichische Delegation umfasst 69 Personen. Das österreichischen OL Team besteht aus 6 Herren, 1 Dame sowie 2 Betreuern. Ursula Kadan zählt genauso wie Gernot Ymsén zu den größten österreichischen Hoffnungen auf Medaillen. Das sind, aufgrund des hochwertigen Starterfeld, sehr hohe Ziele, aber schließlich zählt bei den Spielen bekanntlich nur Edelmetall. Neben den beiden haben aber auch die anderen Teilnehmer berechtigte Hoffnungen auf Top Platzierungen. In der Mannschaft aber auch in der Staffel wollen Robert Merl, Mathias Peter, Nicolas Kastner, Jannis Bonek und Matthias Reiner die zu favorisierten Nationen wie etwa Schweiz und Russland fordern.

Anna Simkovics wird für das WC Finale zum Team dazu stoßen um bei der Sprint Staffel für ein komplettes österreichisches Team zu sorgen.

Zusammenfassung der bis jetzt gesammelten Eindrücke: „Alles ist so unglaublich groß und hat Dimensionen die man sich nur schwer vorstellen kann. Am Ort der Military Athletes Village war vor eineinhalb Jahren eine Sumpflandschaft. Jetzt bietet das riesige Areal Platz für die 10.000 Teilnehmer. Eine eigens gebaute U-Bahn Linie bindet das Dorf an den öffentlichen Verkehr an. 420 Busse brachten die Teilnehmer zur einer gigantischen Eröffnungsfeier. Eindrücke die allen auf jeden Fall für immer in Erinnerung bleiben werden.“

Das für die Orientierungslaufwettkämpfe gewählte Gelände wird dem Rundherum um nicht vieles Nachstehen und spannende und fordernde Wettkämpfe bieten. Das steile Höhenkurvenbild erinnert an heimisches Gelände. Der Bewuchs wird es einem immer wieder schwer machen sich für die richtige Route zu entscheiden. Für die Athleten heißt es flexible bleiben und stets konzentriert weiter machen auch wenn ein Posten einmal nicht optimal angelaufen wird.

Das Programm ist nach der Ankunft und Eingewöhnung recht dicht und wird für alle eine große Herausforderung.

 

Die Wettkämpfe:

Sonntag 20.10. Mitteldistanz Militär Weltspiele
Montag 21.20. Langdistanz Militär Weltspiele
Mittwoch 23.10. Staffel Militär Weltspiele
Samstag 26.10. Mitteldistanz WC Finale
Sonntag 27.10. Sprint Staffel WC Finale
Dienstag 29.10. Sprint WC Finale

von Martin Binder in Alle News OL Leistungssport

20. Oktober 2019