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JWSOC/EYSOC Estland – Sprint

Plusgrade, leichter Nieselregen und daher schon „unschöne“ Spuren erwarteten die Athleten.

Die Ergebnisse der Österreicher glichen sich leider dem Wetter an. Die Statements der Läuferinnen und Läufer im Einzelnen: Lisa Krimbacher (W17, 32.) war mit ihrem ersten internationalen Auftritt zufrieden: „Für mich war es ein tolles Erlebnis, und ich konnte wertvolle Erfahrung und Motivation für die Zukunft sammeln.“ Antonia Erhart (W17, 25.) konnte zufrieden sein und staunte: „Es ist sensationell wie schnell die Skandinavier in unwegsamem Gelände mit den Skiern unterwegs sind. Da ist noch viel Arbeit nötig.“ Für Lisa Pacher (W20, 34.) war es bisher keine erfreuliche WM. „Ein Sturz zu Beginn stresste mich, was zu weiteren Fehlern führte.“ Mathias Peter (M20, 31.) konnte sich gegenüber den anderen Läufen verbessern und war zufrieden. Valentin Gigler (M20, 45.) zeigte abermals eine ansprechende Leistung, wenn man seinen Quereinstieg berücksichtigt. Adrian Wickert (M20, 47.), für Sprint und Staffel angereist, hatte den Nachteil, noch keine Karten- bzw. Loipenerfahrung in den Beinen zu haben. „Für mich war die Situation sehr überraschend, und bereits beim ersten Posten musste ich meine Hoffnungen begraben. So ein Fehler am Beginn hängt einem den ganzem Lauf negativ nach.“ Matthias Gröll (M20, DNF) hatte doppeltes Pech und musste an Position 24 das Rennen abbrechen. „Zuerst kam ich nach einer perfekten Abkürzung ohne Ski lange nicht mehr in die Bindung hinein, dann zerstörte ich nach einem Sturz auch noch die Bindung. Das war’s!“

Das Resümee der Betreuer: „Die Skandinavier, Russen und Co. laufen in einer anderen Welt. Die Voraussetzungen hinsichtlich Trainings- und Wettkampfbedingungen bzw. der finanziellen Hintergründe sind ebenfalls aus einer anderen Welt. So gesehen kann, ja muss man mit den Leistungen zufrieden sein.“

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Foto: Hannes Pacher

von Hannes Pacher in Leistungssport Ski-O

23. Februar 2014