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Kerschbaumer wieder unter den Top Ten

Bei angenehmer Lauftemperatur um die 20 Grad waren für die Herren 13.2 Kilometer (Luftlinie) mit 415 Höhenmetern, für die Damen 9.4 Kilometer (Luftlinie) und 380 Höhenmeter zu bewältigen. Das unterschiedlich gut belaufbare Gelände wurde von den AthletInnen und Athleten als interessant und fordernd empfunden. Highlight der Herren-Bahn war die Teilstrecke vom zweiten zum dritten Posten mit einer auf der Luftlinie gemessenen Distanz von 3.8 Kilometern.

Gernot Kerschbaumers Analyse und Bilanz nach dem Langdistanz-Lauf:

"Technisch gelang mir in den Postenräumen ein fast fehlerfreier Lauf. Die eine oder andere Route bzw. deren Umsetzung war nicht immer zufriedenstellend, so verlor ich etwas Zeit. Die Tagesschnellsten (78′) waren nicht nur für die erwartete Siegerzeit (90′-100′ prognostiziert), sondern auch für mich (87′) klar außer Reichweite, da hat es Aufholbedarf bis zum Sommer (was mich anbelangt). Die Routenwahlen die es gab waren wirklich interessant und mit der Postenbeschreibung ‚unter dem Stein‘ gab es eine echte Neuerung. Mit Blick auf den Gesamtweltcup war die Australien-Tour jedenfalls eine Reise wert. Zwei Mal Top Ten ist eine gute Ausgangsposition für den Rest der Saison."

Wie bereit beim Sprint zum Auftakt der Weltcup-Läufe in Australien war das Podium der Langdistanz den Läuferinnen und Läufern aus Schweden und der Schweiz vorbehalten. Bei den Herren gab es das gleiche Siegerbild wie über die Sprintdistanz eine Woche zuvor: Matthias Kyburz vor Daniel Hubmann (beide Schweiz) und Gustav Bergmann (Schweden). Bei den Damen zeigte einmal mehr Tove Alexandersson (Schweden) ihre derzeitige Überform – mit fast vier Minuten Vorsprung gewann sie auch den dritten Weltcuplauf des Jahres, auf den Plätzen folgten Sara Lüscher (Schweiz) und Emma Johansson (Schweden). 


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Fotos: Gernot Kerschbaumer

in Leistungssport OL

11. Januar 2015