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WSOC, JWSOC, EYSOC Mitteldistanz: Spurennetz am Hochplateau

Bei frühlingshaften Temperaturen und grauem Himmel fand  das Mitteldistanzrennen in Form eines Massenstarts statt.

Dank des überhöhten Starts (ca. 100 Höhenmeter die Schipiste hinauf) fand ein Großteil des Rennens in einem engen Spurennetz am Hochplateau statt. Beim Start selbst ging es dann noch ein Stück weiter bergauf, bis man in den Wald kam. Bei der Elite gab es 3 Kartenwechsel, bevor es wieder hinunter ins Stadion ging. Für die Jugend waren es nur zwei. Bis auf die letzte Karte sind die Runden im gleichen Gebiet gewesen, der letzte Teil war nur mehr bergab. Totzdem musste man noch sehr genau schauen, damit man richtig abzweigt. Das führte auch bei den Spitzenathleten zu mehreren Fehlern und einem spannenden Rennverlauf.

Kommentare der österreichischen AthletInnen:

Jana Hnilica (30.): „Zum ersten Posten ist mir ein Orientierungsfehler passiert, da die Situation etwas undeutlich war, daher musste ich den Rest meines Rennens alleine fertig fahren. Im Ziel habe ich mich ein bisschen geärgert, da ich wegen diesem Fehler 7 Plätze verloren habe. Ansonsten hat mir der Wettkampf sehr gefallen.“

Antonia Erhart (29.): „Ich fühlte mich von Anfang an müde, weil ich verkühlt war, die o-technischen Aspekte der ersten drei Runden haben mir aber sehr gut gefallen. Leider hat ein Stockbruch kurz nach dem letzten Kartenwechsel mental mein Rennen beendet.“

Roland Fesselhofer (34.): „Heute habe ich mich physisch gut gefühlt und auf den ersten beiden Runden das Gelände gut unter Kontrolle. Dann war – wohl auch müdigkeitsbedingt – die Konzentration für ein paar Posten dahin und ein größerer Fehler hat mich einige Plätze nach hinten geworfen. Da wäre deutlich mehr drin gewesen…“

Als Abschlussrennen findet Morgen noch die Staffel statt. Für Österreich ist ein H21 Elite Team aufgestellt. Da unser Team zu klein ist, fahren Antonia und unser Trainer David in der Herren Elite Kategorie mit. Unsere hoffnungsvolle Aufstellung: Roland Fesselhofer – Antonia Erhart – David Hechl.

Die Athleten bedanken sich bei den Betreuern David Hechl, Katrin Steiger und Josef Zapletal für die tolle Unterstützung und freuen sich schon auf die nächste Saison!

von Jana Hnilica

23. März 2019

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