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Internationaler OL-Saison-Auftakt beim Weltcup in Finnland

Die internationale OL-Saison startet mit der 1. Weltcup-Runde, welche von 8. bis 11. Juni in Helsinki (FIN) ausgetragen wird; dieses Jahr etwas später als üblich.

Das Programm besteht aus einer Mitteldistanz am Samstag und einem am Sonntag auf dem Mitteldistanzergebnis basierend ausgetragenen Jagdstartrennen. Nach einem Ruhetag am Montag folgt am Dienstag eine Sprint-Staffel im Zentrum von Helsinki. Die Vorfreude auf die Wettkämpfe ist in der gesamten österreichischen Mannschaft (5 Damen, 5 Herren, 2 Betreuer) riesengroß.

Im Vorfeld gab es für das österreichische Team trotz meist ideal verlaufender Leistungsentwicklungen leider auch einige Rückschläge zu verdauen. Bereits länger her ist, dass sich Anja Arbter und Matthias Reiner in unglücklichen Situationen in einem Wettkampf schwerer verletzt haben. Ein Einsatz am Weltcup ist für beide noch zu früh. Im Fokus steht eine vollständige Genesung, um die Vorbereitung auf die im August anstehende Weltmeisterschaft in Norwegen nicht zu riskieren. Zum etwa selben Zeitpunkt erwischte es auch Routinier Gernot Ymsén. Seine Verletzung ist glücklicherweise schneller verheilt, und er wird voll fit an den Start gehen können. Erst vor knapp zwei Wochen hatte leider auch Österreichs Top-Läuferin Ursula Kadan Pech und erlitt beim Bundesheer-Trainingslager in Kärnten einen Bänderriss im Knöchel. Sie wird somit wie Anja Arbter und Matthias Reiner beim Weltcupauftakt fehlen.

Statement des Trainerteams: „Die Verletzungen sind leider Pech und schmerzen in der Situation selbst auch sehr. Für die Athleten sind solche Situationen immer sehr hart und schwer zu akzeptieren. Wir wollen aber positiv bleiben und arbeiten an einer vollständigen Heilung ohne eine Verschlechterung durch einen zu frühen Wiedereinstieg zu riskieren. Gleichzeitig richten wir den Blick auf Ziele, die weiter weg in der Zukunft liegen. Die beim Weltcup in Finnland verletzungsbedingt fehlenden LäuferInnen sind sehr wichtige Stützen im Team und wir hoffen, dass sie bald wieder mit viel Leidenschaft dabei sein können.“

Trotz der unglücklichen Ausfälle wird Österreich mit einer starken Mannschaft an den Start gehen. Bei den Herren können neben den beiden Routiniers Gernot Ymsén und Robert Merl auch Matthias Gröll und Mathias Peter aufgrund ihrer Weiterentwicklung durchaus selbstbewusst an den Start gehen. Auch dieses Jahr gibt es erfreulicherweise wieder einen Weltcup-Debütanten. Nicolas Kastner meisterte den Sprung von den Junioren zur Elite in ausgezeichneter Manier und belohnt sich für seine harte Arbeit im Training. Bei den Damen wird es spannend, wer – nach den Ausfällen von Anja Arbter und Ursual Kadan – in die Rolle der Team-Leaderin schlüpfen wird. Das äußerst junge Team besteht aus Anika Gassner, Carina Polzer, Laura Ramstein, Anna Simkovics und Johanna Trummer – diese können selbstbewusst und gleichzeitig ohne Druck an den Start gehen. Ein Ergebnis in den Weltcup-Punkterängen (Top-40) ist durchaus im Bereich des Möglichen. In der abschließenden Sprint-Staffel ist Österreich, aufgrund der Ergebnisse der letzten Jahre, auf alle Fälle mit Recht eine Top-Leistung zuzutrauen.

Das Trainerteam erwartet sich von den Athletinnen und Athleten mit Entschlossenheit in den Wettkampf zu starten und das eigene Konzept vom Start bis ins Ziel umzusetzen.

Links:

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von Elite Nationalteam in Leistungssport OL Leistungssport

6. Juni 2019