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CESOM 2014 – Traditionelle Saisoneröffnung in den Sanddünen der Zahorie

Die siebente Ausgabe des internationalen Wochenend-Bewerbs am 5. und 6. April 2014 bestand wie üblich aus Mitteldistanz, Sprint und Langdistanz.

Zum Auftakt am Samstagvormittag führte ein abwechslungsreicher Mitteldistanzbewerb durch schnell belaufbaren Wald, Dickichte, Sümpfe und die "Sahara". Das Ziel befand sich wie beim letztjährigen Austria Cup im Waldstadion des Ortes Saidikove Humence.

Einen festen Bestandteil des Meetings bildet der Sprint-OL am Samstagnachmittag. Da der Dorfkern diesmal besonders überschaubar war, wurden auch bewaldete Sanddünengebiete genutzt. Dabei galt es, die Laufgeschwindigkeit hoch zu halten und unter vielen Posten den richtigen zielsicher anzusteuern.

Die Königsetappe des CESOM stellte auch heuer die Langdistanz am Sonntag dar. Für diesen Bewerb war die riesige Karte vom Vorjahr um fünf Quadratkilometer erweitert worden. Die Bahnen waren an Brillanz kaum zu überbieten: Großflächige Dickichte und Sümpfe ermöglichten zahlreiche Routenwahlaufgaben und erwiesen sich als wirkungsvolle Rhythmusbrecher beim Highspeed-OL im subtil kuppierten Staubsaugerwald. 

Einige österreichische Orientierungsläufer bereiteten sich in der Zahorie erfolgreich auf die Saison vor. Aufs Podest der Gesamtwertung liefen Traude Fesselhofer (1. W60), Jonas Deubel (2. M12) und Jörgen Deubel (2. M14) in den stark besetzten Schülerkategorien, Jiri Gurka (2. M55) sowie Gunnel Nilsson (3. W60). Die mit attraktiven Preisgeldern dotierten Podestplätze der Elitekategorien verpassten Erik Simkovics (4. H21E) und Henrik Sulz (5. H21E) nur knapp. Über Etappensiege freuten sich Jonas Deubel (Lang), Jörgen Deubel (Mittel und Lang), Paul Grün (Sprint, M60) und Traude Fesselhofer (Mittel und Sprint).

Unzählige im Wald verstreute Postenschirme am Weg zum Start der Langdistanz ließen auf eine weitere Aktivität schließen: einen Trail-O. Dabei durfte man die markierten Wege nicht verlassen und musste den auf einer hochgenauen Sprint-OL-Karte eingezeichneten Postenkreisen die passenden Postenschirme im Gelände zuordnen. Vom vorgegebenen Beobachtungspunkt aus waren jeweils bis zu fünf Posten zu erkennen (von links nach rechts mit A bis E bezeichnet). Allerdings musste man immer mit einer "Niete" rechnen, d.h. dass an der richtigen Stelle im Wald evtl. gar kein Postenschirm vorhanden war (Antwort Z). Viele Teilnehmer der CESOM starteten nach den drei Laufetappen auch beim Trail-O und empfanden dieses Präzisionsorientieren als anspruchsvolles Techniktraining und spannenden Fun-Bewerb zugleich.

Homepage der Veranstaltung: http://cesom.kobra-orienteering.sk
Trail-O in der Slowakei: http://trail.orienteering.sk

von Dirk Deubel in OL Sonstiges

23. April 2014