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Kräfteraubende WM-Langdistanz

Durch Regen waren die Sümpfe der Langdistanz in der Nähe von Strömstad noch schwerer zu belaufen als erwartet. Zusätzlich zur schwierigen Belaufbarkeit kennzeichneten viele Felsen die Karte. Am besten meisterten die Strecke bei den Herren der Norweger Olav Lundanes (1.), der Franzose Thierry Gueorgiou (2.) und der Schweizer Daniel Hubmann (3.). Durch das kurze Startintervall von zwei Minuten bildeten sich viele Gruppen. Auch ohne das Glück einer guten Gruppe lief Gernot Kerschbaumer (22.) bis auf ein paar Unsicherheiten ein technisch sauberes Rennen. Helmut Gremmel hatte nach einem guten Start ein paar Schwierigkeiten im Mittelteil. Er konnte sich den 41. Platz erkämpfen.

Bei den Damen konnte Tove Alexandersson (SWE) ihr zweites Gold dieser WM erlaufen. Knapp von Alexandersson geschlagen, setzte sich Natalia Gemperle (RUS) vor Anne Margrethe Hausken Nordberg (NOR) im Kampf um Silber durch. Wie auch bei den Herren war die Strecke durch langen Routen gekennzeichnet. Am Weg zum zweiten Posten dürfte die lange Umlaufroute über die Straße den Athletinnen viel Zeit und Energie erspart haben. Die österreichischen Damen zeigten solide Leistungen. Ursula Kadan (29.) fühlte sich läuferisch gut und war bis auf zwei technische Schnitzer und ein paar nicht ganz ideale Routen zufrieden. Laura Ramstein (36.) konnte ebenfalls Weltcuppunkte sammeln. Sie fühlte sich durch die länger als geplante Laufzeit und das schwierig belaufbare Gelände gegen Ende erschöpft. Dadurch schlich sich auch noch ein Fehler ein. Abgesehen davon zeigte sie sich zufrieden.

Als letzte Titelentscheidung der WM in Schweden steht am Samstag die Staffel auf dem Programm. Die Herren starten um 14:00 Uhr, die Damen um 16:00 Uhr.

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Fotos: Karin Walch

von Robert Merl in Leistungssport OL

25. August 2016